Beiträge von kogie

    in der App kann man unter "mehr" > "Serviceliste" den Fahrzeugstatus und Remote ausklammern.

    Das wird ihm nicht viel bringen, da er vermutlich nur Zugriff auf die App hat, die auf seinem eigenen Smartphone läuft. Die ihn ausspähenden Personen setzen aber eigene Smartphones ein und dort müsste "Fahrzeugstatus und Remote" ausgeklammert werden. Somit bringt es ihm nur was, falls es ihm gelingt, den Niro offline fahren zu lassen. Man müsste vermutlich dem Auto temporär das heimtelefonieren verbieten - eventuell durch die Installation von Störsendern o.ä. (wie hat das gleich wieder die Stasi gemacht?) :)

    Ich habe Preise im Bereich von 80 Cent/kWh auch mal an einer österreichischen Ladestation gesehen. Da hätte ich dankend verzichtet und wäre mit Benzin gefahren. Als ich dann aber feststellte, dass meine deutsche EnBW-Ladekarte dort funktioniert, konnte ich mich doch dazu überwinden, den Ladevorgang zu starten. Und abgerechnet wurden über das Roaming-Abkommen die üblichen 45 Cent/kWh lt. EnBW-Tarif. Würde ich zu Hause den Strom von der EnBW beziehen, hätte ich an dieser schweinisch teuren österreichischen Station sogar für 38 Cent/kWh tanken dürfen. Von daher kann ich es nicht ganz nachvollziehen, wo man 72 oder 79 Cent zahlen muß. Akzeptieren denn diese Betreiber keine anderen Karten, beispielsweise solche der EnBW?

    Ebenso ist es sicher nur schwer vermittelbar, für die kWh an einer öffentlichen Ladesäule teilw. doppelt so viel wie für den heimischen Haushaltsstrom zu bezahlen ........


    Mir stellt es sich momentan so dar, als ein PHEV/EV nur etwas für jene ist, welche die EZ bis 31.12.2022 haben und auch zuhause Laden können.


    Hallo,


    zu diesen beiden Sätzen muß ich meinen Senf loswerden:


    Ich fahre jetzt seit 18 Monaten den Niro PHEV, wobei das Auto zu mindestens 95% elektrisch bewegt wurde. Nur wenn der Wohnwagen am Haken hängt, läuft der Verbrenner. In dieser Zeit lag der Strompreis für zu Hause zugekauften Strom bei 30 Cent/kWh. Unterwegs zahlte ich i.d.R. an diversen Ladestationen 39 Cent/kWh. Einen höheren Preis, als 45 Cent/kWh habe ich unterwegs noch nie bezahlt. Ganz abgesehen von den kostenlosen Lademöglichkeiten bei Kaufland, LIDL und IKEA. Ich bin der Meinung, diesen Aufschlag von 9 bis 15 Cent soll der Betreiber der Ladestation haben, schließlich musste er ein paar Euro für diese Infrastruktur investieren.


    Ein PHEV war für mich immer schon nur dann etwas, wenn man zu Hause eine Lademöglichkeit hat. Sonst muß man sich spätestens alle 54 km auf die Suche nach einer öffentlichen Station machen. Das war in der Vergangenheit ein Problem und wird auch in Zukunft eines bleiben. Ich würde auch bei ausgelaufener Förderung sofort wieder meinen PHEV kaufen. Natürlich nur wegen des Wohnwagens und der benötigten Anhängelast, die ich nur beim PHEV eingetragen bekomme. Ansonsten würde ich selbstverständlich zum EV greifen und im nächsten Jahr die EUR 4.500 mitnehmen.


    Gruß Walter



    PS: Dass ich vorzugsweise zu Hause den selbst erzeugten Strom von der PV-Anlage lade, sei hier nur nebenbei erwähnt.

    Hallo zusammen,


    auch ich kenne die Wallbox Heidelberg nicht, weil ich die go-eCharger-HOME+ im Einsatz habe. Und mit meiner Wallbox mache ich genau das regelmäßig, was mein Vorredner gerade vorgeschlagen hat: Ich lasse den Niro PHEV auf Maximum stehen und regle die Wallbox runter, wenn PV-Anlage mit Hausbatterie in der Summe zu wenig kostenlosen Strom liefern. Das führt NICHT zu dem beschriebenen Phänomen. Sobald ich also den Strom wieder freischalte, lädt der Niro genau mit der Leistung, mit der er zuvor geladen hatte.


    Gruß Walter

    Vollkommen korrekt. Muß man allerdings erst lernen, sofern man zuvor Verbrenner gefahren hat, bei denen das Abschalten des Motors immer vorrangig war. Wenn ich nach Ankuft mit meinem PHEV ums Auto herum noch was zu tun habe, bleibt IMMER der (e-)Motor an. Das schont die 12V-Batterie, gibt mir die Möglichkeit, mal noch schnell ein paar Zentimeter zu rangieren und hat eigentlich keinerlei Nachteile. Erst kurz vor dem Verlassen des Fahrzeugs ziehe ich den Zündschlüssel ab.

    Das lässt sich einstellen, ob der Stecker nach dem Ende des Ladevorgangs frei oder gesperrt sein soll. Sogar nach Start des Ladevorgangs lässt sich das noch verändern. Schalter links unten - ich meine der mittlere Schalter der unteren Reihe müsste es sein:


    Leuchte an: Stecker ist nach dem Ladevorgang frei (z. B. für die Wallbox in der privaten Garage)

    Leuchte aus: Stecker ist gesperrt (z. B. an öffentlichen Ladestationen mit dem eigenen, mitgebrachten Ladekabel)

    Auch ich hatte schon geschätzte 5 Mal das Phänomen, dass die App plötzlich mit mir englisch redete. Ich denke, das hat vorwiegend mit Updates zu tun, aber es kann auch sonst mal (also auch ohne Update) auftreten. Einfach in den Optionen wieder auf deutsch zurückstellen. Wenn am gleichen Tag zusätzlich noch so Meldungen auftauchen wie "Server nicht erreichbar" ist das ein weiteres Indiz, dass es gerade Baustellen gibt. Meist hilft da, ein paar Minuten oder Stunden warten (ohne irgendwelche RESET-Funktionen aufzurufen). Klappt der Zugriff per KIA Connect nicht, probiere ich immer den Zugriff über einen anderen Weg. Hatte ich seither WLAN, dann schalte ich das WLAN am Smartphone ab, damit es sich über mobile Daten verbindet. Bekomme ich die Meldung beim Zugriff über mobile Daten, versuche ich es über´s WLAN. Oft hilft das schon, weil es sich in diesen Fällen nur um eine Internet-Störung handelt hat, die ich auf diesem Weg aus dem Weg räumen kann.

    Nochmals: Meine Frage war, ob jemand auch entsprechende Erfahrungen gemacht hat und wie die Lösung war.

    Klare Antwort: NEIN, habe ich noch nicht gemacht.


    In dem Zusammenhang fällt mir die Reaktion einer Aldi-Kassiererin auf die Beschwerde einer empörten Kundin ein, die wegen der momentanen Lieferprobleme einen aktuell angebotenen Artikel im Regal vermisste: "Braucht man das wirklich alles, was da jede Woche im Prospekt erscheint?". Auch hierzu eine klare Antwort: NEIN, braucht man nicht alles.


    Ich denke, man kann theoretisch auch für eine gewisse Zeit auf den DC-Lader verzichten. Für viel wichtiger halte ich es, dass wir in Frieden leben können und jeden Tag was zum essen haben.

    D.h. die Wallbox bringt mir jetzt keine schnellere Aufladung? Ich habe mit dem Ladeziegel keinen Nachteil gegenüber der Wallbox? Ergo, die bringt mir erst was bei einem Vollstromer!?!

    Hallo Henry,


    doch, die Wallbox bringt Dir ganz entscheidende Vorteile (kürzere Standzeiten des Niro's, weniger Ladeverluste, keine überhitzten Schukosteckdosen, evtl. statistische Auswertungen je nach Wallbox, usw.). Der Ladeziegel schafft doch nur 2,3 kW, die Wallbox dagegen theoretisch 3,7 kW (in der Praxis zieht die bei mir rund 3,3 kW). Ich habe meine Wallbox ständig auf 16A eingestellt (= 3,3 kW bei 1-phasigem Laden). Das passt wunderbar zu meiner PV-Anlage mit 4,62 kWp. Einzige Ausnahme: Sollte Deine Hausbatterie diese 3,3 kW nicht hergeben (die maximale Abgabeleistung ist hier wichtig), dann wäre es vermutlich besser, die Wallbox langsamer laden zu lassen. Sonst musst Du immer das Wetter beobachten und sobald sich eine Wolke vor die Sonne schiebt, die Ladung unterbrechen.


    Zusammenfassung: Wichtig ist beim Laden von der PV-Anlage nicht nur die maximale Ladeleistung der Wallbox, sondern auch das Vorhandensein einer Hausbatterie (für die Pufferfunktion) und die maximale Abgabeleistung dieser Hausbatterie. An Tagen wie heute, mit ständigem Wechsel zwischen Sonne und Wolken, kommt es darauf an, mit dem selbst erzeugten Strom den Niro-Akku vollzukriegen und abends trotzdem noch für den Fernseher was übrig zu haben. Wenn Du das dann auch noch schaffst, ohne auch nur eine kWh zukaufen zu müssen, hast Du alles richtig gemacht. :)


    Demnächst stellt sich mir eine neue Herausforderung durch die Anschaffung eines vollelektrischen Stadtflitzers, der 3-phasig lädt. Da werde ich dann meine Wallbox von 16A auf 10A zurückregeln müssen, weil der Kleine sonst mit 11 kW mehr Strom zieht, als die Hausbatterie hergibt (10 kW). Sowas wäre nur bei Sonnenschein tolerierbar. Ich gebe ja zu, dass Du als Berufstätiger vermutlich nicht die Zeit haben wirst, tagsüber das Lademanagement immer so hinzukriegen, wie ich das hier für den Idealfall beschreibe. Falls Du gezwungen bist, abends nach der Arbeit zu laden, interessiert es vielleicht nicht mehr, welche Abgabeleistung die Hausbatterie hat, weil deren Kapazität sowieso bereits am Ende ist und Strom zugekauft werden muß.


    Gruß Walter