Beiträge von NiroMax

    kurz zur Erklärung und nur am Rande:
    Spannung steht an (ist quasi einfach da), dafür braucht es nur eine Spannungsquelle (Batterie, Steckdose o.ä.),
    Strom kommt nur zum fließen, wenn ein "Stromkreis" geschlossen wird (im Idealfall mittels Verbraucher - geht aber auch ohne, nennt sich dann Kurzschluß).
    Ergo kann man ohne Spannung keinen Strom messen, Spannung dagegen kann man (fast) ohne Strom messen (hat u.a. mit dem Innenwiderstand des "Volt-Meters" zu tun).

    Die hier genannten 5 Sicherheitsregeln gelten natürlich auch für Niederspannung (< 1000 V).
    Es gibt aber auch das "Arbeiten unter Spannung" und das sogar bis in den Bereich der Höchstspannung (ab 220 kV).
    Kia schickt alle Mitarbeiter, die an den Autos mit "Hochvolt-Batterie" arbeiten auf extra Lahrgänge.
    Die "Hochvolt-Batterie" im HEV und PHEV zählt in D als Niederspannung, (da < 1000 V).
    Es eröffnet sich mir nicht, warum diese besonders geschulten Mitarbeiter also nicht auch im Arbeiten unter Spannung unterrichtet werden.

    Die "neuen" sollen angeblich keine separate Batterie mehr im Kofferaum haben, sondern diese sei im Fahrakku integriert. So sagte man mir jedenfalls bei Kia. Über den Wahrheitsgehalt dieser Aussage kann ich nichts sagen, aber warum sollten die mir was unwahres erzählen ?
    Das ließe sich ja zeitnah überprüfen und würde ein eher schlechtes Licht auf den Händler werfen; insofern gehe ich mal davon aus, daß dem auch so ist.
    Vielleicht kann ja ein PHEV BJ 2019 da für Klärung sorgen?

    Wenn Dein PHEV BJ 2019 hinten rechts im Kofferraum eine extra Starter-Batterie (12 V/45 Ah) hat, kannst Du eine SH nachrüsten. Wenn diese separate Batterie nicht mehr vorhanden ist, läßt sich keine SH nachrüsten; so jedenfalls die Aussage von Kia zu diesem Thema.
    Welche SH man nachrüstet, ist egal; nur muß sie von Kia und dem SH-Hersteller für den Kia Niro PHEV BJ xxxx explizit zugelassen sein.

    Für den EV könnte das evtl. Relevanz besitzen. Beim PHEV müsste man ja fast Taxiunternehmer sein um incl. der Montagekosten in den grünen Bereich zu kommen.

    Ganz so kann man das nun auch wieder nicht sagen. Der relative Armortisierungspunkt liegt bei 1200 kWh/a.
    Mal die 10 € mtl. Grundpreis, 0,3 Ct für die "normale" und 0,2 Ct für die E-Auto kWh angenommen, ergibt sich folgendes:
    normaler Hausstrom: 0,3 Ct x 1200 kWh = 360 € (ein separater Grundpreis entfällt hier ja)
    E-Auto-Strom: 0,2 Ct x 1200 kWh = 240 € + 120 € = 360 €.
    Die Installation des Zählers mit Rundsteuerempfänger mal dazu gerechnet, kommt man verm. bei (grob geschätzten) etwa 1500 kWh/a bei +/- 0 an.
    Das relativiert sich dann natürlich ab dem 2. Jahr, weil ja die Kosten für Zahler, Rundsteuerempfänger, Installation usw. nur einmalig anfallen.
    Ab dem 2. Jahr also: unter 1200 kWh/a besser normaler Hausstrom, über 1200 kWh/a lohnt sich der separate E-Auto-Tarif.

    Vielen Dank für Deinen Tip, für den einen oder anderen sicher ein sehr guter Denkanstoß :thumbup:
    Wer sich nun einen PHEV oder EV zulegen möchte, wird sich dieses Themas verm. aber schon im Vorfeld angenommen haben.
    So ganz neu ist es nicht, aber wohl eine Rechenaufgabe (wie auch im Video dargestellt).
    Für diejenigen PHEV-Fahrer, die "nur" die rein el. Reichweite ausnutzen; sprich tgl. um die 50 km fahren; lohnt sich das nicht wirklich.
    Ganz großzügig gerechnet, lädt man dann im Jahr "nur" ~ 1000 kWh; da kommt der "normale Hausstrom" einfach preiswerter.
    Dann kommen noch die Kosten für die Installation des Zählers, ggf. eine Wallbox, Kabel, Sicherungen, RCD u.ä. dazu, das summiert sich.
    Selber installieren (EFK vorausgesetzt) darf man das auch nicht, das muß ein eingetragenes (E-) Unternehmen machen.
    Zum reinen BEV kann ich nichts sagen, verm. rechnet es sich da aber (schon viel früher).Beim PHEV kann man dann auch noch gegenrechnen, ob nun die kWh oder der Liter Sprit "effektiver" wären ... aber man kann es auch lassen ;)

    schön wäre, wenn du checkst, wie die Funktion beim Fahren ist. Ersetzt die SH zu 100% den Verbrenner zum Heizen?

    Habe ich heute getest und es funktioniert. Solange die SH läuft, geht der Verbrenner nicht an.
    Das hat natürlich auch Grenzen; wenn man die Temp. zu hoch dreht, springt der Verbrenner auch mal kurz zwischendurch an.
    Ich fahre nicht all zu weit, drum hatte ich wenig Zeit zum probieren; bei 18°C klappte es ohne Verbrenner, bei 22,5°C springt er mal kurz mit an.
    Einfluß dürfe auch haben, wie man die SH startet; durch Temp-Sensor oder handisch.
    Wenn ich die BA in der Kürze richtig interpretiert habe, läuft die SH nach Erreichen der eingestellten Abfahrzeit noch genau 5 Minuten.
    Die max. Laufzeit soll man auf 30 Minuten begrenzen; das habe ich gemacht und 15 Minuten vor Abfahrt handisch gestartet, bei den momentanen einstelligen Minusgraden passt das ganz gut. Macht einen Verbrauch von 1,3 l/100 km.

    Meine SH ist seit Freitag drin. Funktioniert auch anstandslos, soweit ich das nach 2 Tagen beurteilen kann.
    Es ist 5 kW-Eberspächer, Nr.: EP20199105000 + Einbausatz: EP24800039001. Dann kommen noch 1 Relais, die FB und Halteband dazu + 14 h Einbau.