Beiträge von cave

    So, habe mich durch den Winterreifen und Felgen Thread durchgekämpft. Dank an alle, die hilfreiche Beiträge gepostet haben. Bin nun Experte in Sachen ABE, Gutachten und RDKS und habe sogleich verschiedene online Reifen- und Felgenkonfiguratoren ausprobiert, um mir einen schicken Satz Winterräder zusammenzustellen. Zusätzlich war ich bei einem analogen Reifenhändler und nachdem ich (der Experte) der bemühten Mitarbeiterin geduldig erklärt hatte, dass es auch eintragungsfreie 16“-Alufelgen für den Kia Niro gibt, bekam ich auch ein Angebot. Letzten Endes war ich doch beim :) . Der hatte die 16Zöller Magnit Felgen mit Continental WinterContact TS 860 und wartete schon auf mich. Es kann so einfach sein :rolleyes: .

    Mein erster Werkstatt-Termin nach 3 Monaten: Kleinreparatur an der Heckklappe, eine Schraube an einem Klappenscharnier fehlte (anscheinend bereits ab Werk, war aber niemandem aufgefallen) und eine Befestigungsmutter am Heckspoiler hatte sich lose gerappelt. Eine Woche auf „Ersatzteile“ gewartet, dann wurde alles schnell gefixt. Ich habe den Wagen gewaschen und gesaugt von der Werkstatt zurück bekommen, fand ich jetzt gut :) .

    Die Parksensoren sind im Anhängerbetrieb nur manuell zu deaktivieren. So sagte es zumindest mein Freundlicher, nachdem ich ihn danach gefragt hatte.
    Ich nutze die AHK häufig mit meinem Fahrradträger und schalte beim Rückwärtsfahren die Parksensoren manuell ab. Eine Fehlfunktion bekomme ich nicht angezeigt.

    Der adaptive Tempomat des Niro ist für mich bereits ein enormer echter Komfortgewinn, das LKAS (Spurhalte-Assistent) hingegen ein nettes Feature, das hinter seinen Möglichkeiten zurück bleiben muss.
    Der von @laun3006 verlinkte Artikel zeigt einmal mehr, dass autonomes Fahren weniger ein technisches, sondern eher ein rechtliches Problem darstellt. Dennoch, davon bin ich überzeugt, werden die aufgeworfenen rechtlichen Fragen die Entwicklung nicht aufhalten, die Diskussion darum ist jedoch notwendig. Das Ziel ist ja, Autofahren nicht nur komfortabler, sondern den Straßenverkehr auch sicherer zu machen. Die Anzahl und Schwere der Verkehrsunfälle könnte drastisch vermindert werden, wenn die Auswirkungen menschlichen Versagens keine Rolle mehr spielten. Technisches Versagen läßt sich leider Gottes nicht vollkommen ausschließen und für diese Fälle muss Rechtssicherheit gegeben sein.
    Der tragische Unfall des Teslas zeigt diese Problematik, wer war schuld?
    War es technisches Versagen, ein zufälliger Ausfall eines Bauteils? In diesem Fall wäre es schwierig, einen Schuldigen zu benennen, jedoch ist ein zufälliger Ausfall sehr unwahrscheinlich (in Relation zu anderen Ursachen).
    War es eine Fehlinterpretation von Sensor-Informationen, Signalzustände, die von der Software nicht abgefangen wurden? In diesem Fall läge ein systematischer Fehler vor, der vermeidbar gewesen wäre. Doch in wie weit träfe es die Schuld der Entwickler?
    Das macht klar, warum noch niemand bereit ist, dem Fahrer die Verantwortung über das sichere Führen des Fahrzeugs weitgehend abzunehmen (obwohl er das größere Sicherheitsrisiko darstellt).
    Trotzdem, ich bin neugierig und gespannt auf die weitere Entwicklung.