hallo zusammen,
ich baue gerade meinen e-Niro so um, dass ich darin übernachten kann (Stealth-Camping ) . Da ich mir auch mal einen Tee oder Kaffee machen möchte, benötige ich also einen Heisswasserbereiter. Was meint Ihr, welche der beiden Anschlussvarianten sinnvoller ist:
- 12 V Gleichspannung aus dem "Zigarettenanzünder". Maximale Anschlusslast ca. 110 W (Handbuch schreibt weniger als 10 A Laststrom vor). Meine Fragen: wie ist die interne Anschlussleitung dimensioniert (1mm²?) und was passiert bei schlechter Steckerqualität des Wasserkochers? In amazon gibt es reihenweise negative Bewertungen, dass die Wasserkocher die 12V-Bordsteckdose zum Schmelzen gebracht haben - hohe Übergangswiderstände -> Brandgefahr.
- 220 V Wechselstrom aus der Steckdose in der Mittelkonsole. Hier wird eine Wechselspannung zur Verfügung gestellt, die max 200W liefern kann. Hier hängt also zwischen 12V-Autoakku noch ein DC/AC-Wechselstromsteller (Wechselrichter) dazwischen. Der hohe Laststrom fließt also nicht durchs ganze Auto, sondern erst ab der Steckdose - (was besser ist als bei 12V-DC), dafür haben wir die Verluste des Wechslerichters, die ich mal mit 80% abschätze.
Ein Wasserkocher ist ja eine rein ohnsche Last und der Strom wird direkt in Wärme umgewandelt. Da müsste also doch der Weg über 12 V der direktere und (verlustärmere) sein - wenn da die möglichen Überhitzungs-Probleme mit der Zigarettenanzünder-Bordsteckdose nicht wären. Bei ca. 100W brauchen 450 ml Wasser ca. 15 Minuten - eine Zeit die man den Kocher also nicht unbeaufsichtigt lassen kann. An der 220-V-Steckdose traue ich einem Euro-Stecker irgendwie mehr Kontaktischerheit zu.
Was sind Eure Gedanken oder Erfahrungen dazu?